Bienenbestäubt, glatte Rinde, mit seltenen weißen Stacheln („Pickeln“).
Warum muss man Gurken zusammenbinden?
Erstens bleibt die Bodenfläche zwischen den Reihen während der gesamten Wachstumsperiode frei von Pflanzen. Dies erleichtert die Bodenbearbeitung, die häufig erfolgen muss, da die kleinfrüchtigen Gurken täglich geerntet werden und wir, ob wir wollen oder nicht, den Boden dabei mit unseren Füßen zertreten.
Zweitens lassen sich aufrecht wachsende Gurken leichter und schneller ernten: Man muss die Ranken nicht umdrehen oder versehentlich darauf treten, was bei traditionellen Anbaumethoden oft vorkommt...
Drittens sind Pflanzen, die am Boden liegen, weniger anfällig für verschiedene Krankheiten, wodurch sich die Fruchtperiode verlängert.
Und viertens steigt die Produktivität der Pflanzen: Aus 100 m² können 600-1200 kg Früchte mit hoher technologischer Qualität gewonnen werden.
Übrigens ! Schon vor über 200 Jahren stellten englische Gärtner fest, dass das Anbinden von Gurkenranken an einen Zaun (ähnlich einem Spalier) ihren Geschmack „unvergleichlich verbessert“.
Wahrlich, „es gibt nichts Neues unter der Sonne“ – die Felder wurden vom wissbegierigen menschlichen Geist gründlich umgepflügt…

